Fußball-EM in München:Public Viewing jetzt auch im Olympiastadion – 20 000 weitere Plätze

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Der Olympiapark bietet 25 000 Plätze fürs Public Viewing. Nun sollen im Stadion 20 000 dazukommen. (Foto: Stefan Puchner/dpa)

Die Stadt reagiert auf den großen Andrang in der Fan-Zone im Olympiapark und stellt eine neue riesige Leinwand auf. Welche Spiele dort gezeigt werden und was Besucher beachten müssen.

Von Joachim Mölter

Angesichts des bisher schon so großen Besucherandrangs wird das Public Viewing zu Fußball-EM-Spielen im Olympiapark ausgedehnt. „Um noch mehr Fans die Möglichkeit zu geben, die Spiele zusammen live zu erleben und die Situation in der bestehenden Fan-Zone zu entspannen, öffnen wir zusätzlich ab dem kommenden Wochenende auch das Olympiastadion“, kündigte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Dienstag an.

Am Samstag können die Fans somit die um 21 Uhr beginnende Achtelfinalpartie der deutschen Nationalmannschaft nicht nur auf drei großen Leinwänden in der Fan-Zone am Hans-Jochen-Vogel-Platz verfolgen, sondern auch nebenan im Olympiastadion. Dort wird auf Höhe des Mittelkreises vor der Gegentribüne ein 160 Quadratmeter großer Bildschirm installiert; die überdachte Haupttribüne steht aufgrund von Sanierungsarbeiten nicht zur Verfügung. Im Stadion haben dann weitere 20 000 Fans Platz; die Kapazität in der Fan-Zone rund um den Hans-Jochen-Vogel-Platz ist auf 25 000 Besucherinnen und Besucher begrenzt.

Geöffnet wird das Olympiastadion am Samstag um 17 Uhr. Übertragen werden beide Achtelfinalspiele des Tages um 18 und 21 Uhr, die Stadion-Kioske verkaufen Speisen und Getränke. Der Zugang erfolgt über den Eingang Nord, der Eintritt ist ebenso wie in der Fan-Zone frei. Dort beginnt das Unterhaltungsprogramm wie gewohnt um 13 Uhr.

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„Es freut mich sehr, wie gut die Fan-Zone angenommen wird“, sagte Olympiapark-Chefin Marion Schöne am Dienstag. Bis heute seien mehr als 330 000 Besucherinnen und Besucher in den Park gekommen, um den Fußball und das Rahmenprogramm zu erleben. Sie sei froh, den Fans nun noch mehr Plätze anbieten zu können. Das Olympiastadion soll jeweils für die Live-Übertragung der deutschen Spiele sowie der in München in der Fröttmaninger Arena ausgetragenen Partien geöffnet werden. OB Reiter zeigte sich sehr erfreut, dass die Umsetzung des Vorhabens so schnell geklappt habe; am Wochenende war noch der Österreicher Andreas Gabalier im Stadion aufgetreten.

Am Montagabend war die Fan-Zone dann erstmals auch bei einer Partie ohne deutsche Beteiligung voll gewesen – bei der Partie Italien gegen Kroatien. Zuvor war das bereits bei allen drei Gruppenspielen der DFB-Elf der Fall. „Der sportliche Erfolg der deutschen Mannschaft sorgt für großes Interesse und großen Zustrom in die Fan-Zone im Olympiapark. Und auch zu den anderen Spielen kommen viele Gäste“, stellte Reiter fest.

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