45 000 Fundstücke:"Es gibt nichts, was die Leute nicht verlieren"

45 000 Fundstücke: KVR-Chefin Hanna Sammüller-Gradl zeigt den Riesen-Teddy Balu, den bisher niemand aus dem Fundbüro abgeholt hat. Die Mitarbeiter finden das gar nicht so schlimm.

KVR-Chefin Hanna Sammüller-Gradl zeigt den Riesen-Teddy Balu, den bisher niemand aus dem Fundbüro abgeholt hat. Die Mitarbeiter finden das gar nicht so schlimm.

(Foto: Mark Siaulys Pfeiffer)

Ein Riesen-Teddy, eine Rolex oder 111 000 Euro in bar: Im größten kommunalen Fundbüro Deutschlands landen die verlorenen Dinge der Stadt München. Was die Besitzer nicht abholen, kann jetzt auch online ersteigert werden.

Von Thomas Becker

Zum Beispiel Balu. Ein Trumm von einem Teddybären, so hoch wie ein Erstklässler auf Zehenspitzen. Lag beim Weihnachtsmarkt unterm Christbaum, dem großen auf dem Marienplatz. Wurde dort einfach liegen gelassen und bis heute nicht abgeholt. Wie man einen solchen Riesen-Teddy vergessen kann? Hubertus Busch kann da nur müde lächeln: "Ich kann's nur immer wieder sagen: Es gibt nichts, was die Leute nicht verlieren. Wir hatten auch mal eine Rolex. Oder 111 000 Euro Bargeld, auf einer Baustelle."

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