SZ-Serie „Tut gut“Vom Glück der Frühschwimmer

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Morgens kurz nach sieben im Münchner Schyrenbad: Katharina Prantl, Sergio Augustin Gallego und Amrei Wagner (von links).
Morgens kurz nach sieben im Münchner Schyrenbad: Katharina Prantl, Sergio Augustin Gallego und Amrei Wagner (von links). Robert Haas

Vier Freunde treffen sich regelmäßig morgens im Schyrenbad und durchpflügen das Becken. Eine Stunde, ebenso sportlich wie meditativ, die sie zur Arbeit schweben lässt.

Von Sabine Buchwald

Ihre Köpfe hüpfen wie bunte Bälle auf dem schimmernden Blau. Einatmen, ausatmen, Kopf mal übers Wasser, Kopf mal halb unters Wasser. Die Bälle werden zu immer kleineren Punkten, je weiter sie sich vom Beckenrand entfernen. Und sie kommen wieder zurück, wie auf einem Fließband. Neun Leute sind an diesem Dienstagmorgen auf der Sportschwimmerbahn im Schyrenbad unterwegs. Nicht alle schwimmen Brust, viele kraulen, aber alle tragen Badekappen. Die von Sergio Augustin Gallego, Amrei Wagner, Katharina Prantl und Sophia Moser sind pink. Das ist Zufall. Sie kommen regelmäßig hierher, mindestens einmal die Woche. Das ist kein Zufall. Sie verabreden sich zum gemeinsamen Schwimmen vor der Arbeit.

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