Nördliches Münchner Stadtgebiet:Jagdszenen aus der Fröttmaninger Heide

Lesezeit: 7 min

Fröttmaninger Heide mit Arena im Hintergrund: Hier exerzierte 1850 die bayerische Armee, übte die Wehrmacht ab 1935 das Schießen, später machte die Bundeswehr ihre Geländeübungen. (Foto: Stephan Rumpf)

Ein Morgen auf der idyllischen Grassteppe ist wie eine Reise in ein fernes Land. Die Laubfrösche quaken, die Feldlerchen jauchzen. Wären da nicht die frei laufenden Hunde - und die lautstarke Weigerung mancher, Rücksicht zu nehmen. Wie ein fragiler Naturschatz zur Kampfzone wird.

Von Tanja Rest

Manche glauben, dass Orte ihre Geschichte unauslöschlich in sich tragen. Du kannst sie umbenennen, du kannst neu bauen, andere Menschen ansiedeln, egal. Es bleibt doch immer etwas übrig. Und was die Südliche Fröttmaninger Heide angeht, wo um 1850 die bayerische Armee exerzierte, wo die Wehrmacht ab 1935 das Schießen übte, dann die Panzer der Amis rollten und schließlich die Bundeswehr ihre Geländeübungen machte, was läge da näher, als zu sagen: Sie mag jetzt Naturschutzgebiet sein, aber sie ist eine Kampfzone geblieben.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusStadtbevölkerung
:München wächst weiter und wird jünger

Bis 2040 könnten fast zwei Millionen Menschen in der Stadt leben. Der aktuelle Demografiebericht erklärt, woher die meisten neuen Einwohner kommen, in welche Viertel es sie zieht - und wo künftig besonders viele junge Leute leben.

Von Heiner Effern, Joachim Mölter und Sead Mujić

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: