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München:Freizeitstätten öffnen wieder

Kreisjugendring erarbeitet für jedes Haus ein eigenes Hygienekonzept

Zweieinhalb Monate lang waren die 50 Kinder- und Jugendtreffs des Kreisjugendrings München-Stadt (KJR) geschlossen - von diesem Dienstag, 2. Juni, an dürfen sie nach einer Entscheidung der Staatsregierung wieder öffnen. Weil aber jede Freizeitstätte andere Gegebenheiten hat, gibt es dafür kein Standard-Verfahren. Der KJR erarbeite jetzt individuelle Hygiene- und Schutzkonzepte und sei "zuversichtlich, dass in den nächsten Tagen nach und nach alle Freizeitstätten wieder öffnen können, zumindest für eine begrenzte Zahl an Kindern und Jugendlichen", teilt Pressereferent Gecko Wagner mit.

Ohnehin hätten die Pädagogen versucht, während der Ausgangsbeschränkungen den Kontakt zu ihren Schützlingen online zu halten, seien zuletzt beim Zielpublikum aber immer deutlicher auf "digitale Ermüdung" gestoßen, konstatiert Wagner. Daher seien die Freizeitstätten schon in der Schließungszeit behutsam wieder zu echtem Kontakt übergegangen - mit Abstand, Schutzmasken, viel Desinfektion und ohne dass die Kinder und Jugendlichen die Häuser betreten durften.

Und auch die Quali-Lernkurse der Servicestelle Berufsbezogene Jugendarbeit im KJR, die in den Osterferien nur virtuell möglich waren, laufen wieder an. "In den Pfingstferien sind ein Drittel der 17 Kurse schon wieder im Präsenzmodus", sagt Susanne Glückert von der Servicestelle. Dabei sind das pfiffTEEN, der Zeugnerhof, das Riva Nord, der Freizeittreff Freimann, das Lerchenauer und das M10City. An den analogen Kursen nehmen 43 Schülerinnen und Schüler teil, unterrichtet werden sie von 18 Honorarkräften.

© SZ vom 02.06.2020 / ust

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