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Brandstiftung:Unbekannte zünden Sendemast in Freimann an

Auf dem Gelände des Bayerischen Rundfunks musste die Feuerwehr in der Nacht auf Freitag einen brennenden Sendemast löschen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Die Feuerwehr musste in der Nacht auf Freitag einen brennenden Sendemast auf dem Gelände des Bayerischen Rundfunks in Freimann löschen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Auf dem Mast ist sowohl Technik des BR montiert als auch Funkzellen privater Mobilfunkunternehmen. Eine Brandmeldeanlage hatte kurz vor drei Uhr in der Früh Alarm geschlagen. Als die Feuerwehr eintraf, brannte der Kabelstrang bis in eine Höhe von 30 Metern. Es dauerte anderthalb Stunden, ihn zu löschen. Die Polizei war mit mehr als 50 Beamten vor Ort und suchte mit einem Hubschrauber bis in die Morgenstunden das Gelände nach Spuren ab.

Ein technischer Defekt sei "sehr unwahrscheinlich", erklärte ein Sprecher am Freitag. Zumal es vor vier Monaten einen Brandanschlag auf Datenleitungen der Firma Vodafone ganz in der Nähe gab. Vor Weihnachten hatten Unbekannte an der Leinthalerbrücke Benzin über Glasfaserleitungen gegossen und sie angezündet. Ob hinter dem neuerlichen Brand nun linke Gegner von Mobilfunkunternehmen stecken, Feinde des öffentlich-rechtlichen Rundfunks oder gar Anhänger von Verschwörungsmythen, die den Mobilfunkstandard G5 in Zusammenhang mit dem Coronavirus bringen, soll nun der Staatsschutz klären.

© SZ vom 23.05.2020 / anh/syn
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