Auch wenn die Temperaturen gerade noch nicht zum Schwimmen unter freiem Himmel einladen, die Münchner Freibäder rüsten sich bereits für die neue Saison. Für die Münchnerinnen und Münchner gibt es dabei gute Nachrichten, die der Stadtrat nach Auskunft der grün-roten Koalition an diesem Dienstag beschließen wird: Kinder bis zum zwölften Geburtstag sollen auch dieses Jahr wieder umsonst planschen, rutschen und springen dürfen. Das Gratisangebot für Besitzer des München- und des Ferienpasses soll ebenso bestehen bleiben. Und im Juni und Juli sollen die sieben Freibäder an warmen Tagen neuerdings sogar bis 21 Uhr öffnen.
Der Start in die Saison erfolgt am 2. Mai im Schyrenbad. Mitte des Monats soll der Betrieb dann im Naturbad Maria Einsiedel, im Michaelibad, im Ungererbad und im Westbad beginnen. Zu diesem Zeitpunkt werden dann auch das im Winter geschlossene Dantebad und das Prinzregentenbad, das wegen eines Brandes in der Sauna letztes Jahr die Saison früher beenden musste, wieder öffnen. Das Bad Georgenschwaige bleibt dieses Jahr geschlossen, weil es zu einem Naturbad umgebaut wird.

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Die Stadtwerke München (SWM) als Betreiber der Bäder hoffen, dass sie in dieser Saison den Mangel an Saisonarbeitskräften besser in den Griff bekommen als 2022. Im vergangenen Sommer hatten Personalprobleme und Krankheitswellen zur späteren Öffnung des Bads Maria Einsiedel und zum zeitweiligen Ausfall von Frühschwimmerangeboten geführt. Auch bei Saunen und Hallenbädern gab es bis Pfingsten Einschränkungen. Die Situation sei auch diesen Sommer "herausfordernd", sagte eine SWM-Sprecherin. Doch im Moment gehe man von einem normalen Start aus.
Die Freibadsaison soll ohne Einschränkungen laufen wie vor der Pandemie und dem Ukraine-Krieg. Zugangsbeschränkungen erwarten die Stadtwerke nicht, ebenso drohe, anders als im Winter in einigen Hallenbädern, keine Senkung der Wassertemperatur. Eine Neuerung aus der Corona-Zeit wird aber bleiben: Münchnerinnen und Münchner können weiter online Tickets buchen. Diese können nun auch in der München-App erworben und direkt am Drehkreuz ohne Anstellen entwertet werden. In den Sommerferien soll es in den drei großen Bädern, dem Michaelibad, dem Ungererbad und dem Westbad, wieder jeweils zwei Wochen ein besonderes Programm für Kinder und Jugendliche geben.

