Spitzenforschung:Reset für die Fraunhofer-Gesellschaft

Spitzenforschung: Bild mit Symbolcharakter: Holger Hanselka (Mitte) soll als Präsident die Fraunhofer-Gesellschaft neu ausrichten. Die Politiker - links Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler), rechts Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) - knüpfen daran hohe Erwartungen.

Bild mit Symbolcharakter: Holger Hanselka (Mitte) soll als Präsident die Fraunhofer-Gesellschaft neu ausrichten. Die Politiker - links Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler), rechts Wissenschaftsminister Markus Blume (CSU) - knüpfen daran hohe Erwartungen.

(Foto: René Hofmann)

Bei der Amtseinführung von Holger Hanselka als Präsident formuliert die Politik klar, was sich in der Forschungsorganisation mit Hauptsitz in München dringend ändern muss: Es soll weniger Wirbel geben, aber mehr Innovationen - und Gleichberechtigung.

Von René Hofmann

Ob sich Joseph von Fraunhofer (1787-1826) das hätte träumen lassen: Dass seine Erfindung - ein Fernrohr - einmal als Staffelstab würde herhalten müssen? Aber die Symbolik ging auf. Gut gelaunt schaute Holger Hanselka am Donnerstagabend am Ende eines 90-minütigen Festaktes neben Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) durch das historische Gerät und konnte durch dieses den fröhlich winkenden bayerischen Wirtschaftsminister Markus Blume (CSU) betrachten.

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