Vorübergehende Sperrung„Verdächtige Wahrnehmungen“  am Münchner Flughafen

Der Münchner Flughafen musste am Samstagabend erneut gesperrt werden. (Archivbild)
Der Münchner Flughafen musste am Samstagabend erneut gesperrt werden. (Archivbild) (Foto: MICHAELA STACHE/AFP)
  • Der Münchner Flughafen wurde am Samstagabend wegen „verdächtiger Wahrnehmungen" zweimal kurzzeitig gesperrt.
  • Drei Flugzeuge mussten umgeleitet werden, der Flugbetrieb läuft am Sonntagmorgen wieder normal mit geringen Auswirkungen.
  • Bereits Anfang Oktober war der Flugverkehr an zwei aufeinanderfolgenden Abenden nach mutmaßlichen Drohnensichtungen eingestellt worden, knapp 10 000 Reisende waren betroffen.
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Nachdem der Flugverkehr an Deutschlands zweitgrößtem Airport bereits Anfang Oktober zweimal unterbrochen werden musste, gab es am Samstagabend einen weiteren Vorfall. Seit Sonntagmorgen läuft der Betrieb wieder regulär.

Wegen „verdächtiger Wahrnehmungen“ sind am Samstagabend Start- und Landebahnen am Münchner Flughafen zeitweise gesperrt worden. Die Flugsicherung setzte den Flugverkehr gegen 22 Uhr für rund eine halbe Stunde aus, wie ein Sprecher der Bundespolizei der Nachrichtenagentur dpa bestätigte. Eine weitere kurze Sperrung habe es gegen 23 Uhr gegeben.

Mehrere Personen, darunter auch Sicherheitsbeamte des Flughafens und Piloten, hätten die „verdächtige Wahrnehmungen“ gemeldet, teilte eine Sprecherin der Bundespolizei der SZ am Sonntagmittag mit. Ob es sich bei den Sichtungen um Drohnen handelte, ist weiter unklar. Die Nachrichtenagentur dpa meldet, nach Auskunft der Bundespolizei sei in der Nacht noch ein Hubschrauber aufgestiegen und habe das Gelände abgesucht. Dabei seien weder Drohnen noch verdächtige Personen entdeckt worden.

Betrieb am Münchner Flughafen läuft am Sonntag wieder normal

Seit Sonntagmorgen läuft der Flugbetrieb wieder regulär. Die Auswirkungen seien gering gewesen, hieß es vom Flughafen. Insgesamt konnte nur ein Flugzeug nicht in München landen und ein weiteres nicht von München aus starten, sagte eine Sprecherin am Sonntagmittag.

Anfang Oktober war an zwei aufeinanderfolgenden Abenden der Luftverkehr am Flughafen der bayerischen Landeshauptstadt nach mutmaßlichen Drohnensichtungen eingestellt worden. An den beiden Tagen waren knapp 10 000 Reisende betroffen. Einige von ihnen hatten auf Feldbetten und Isomatten in den Terminals übernachten müssen.

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