Start in die Sommerferien:Was Fluggäste tun können, um Koffer-Chaos zu entgehen

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Chaos nach der Rückkehr aus dem Urlaub: Montagnacht kamen die Koffer von Reisenden nicht an, dafür standen etliche herrenlose Gepäckstücke herum. (Foto: Gerhard Wilhelm)

Es soll vermieden werden, dass Touristen im Erdinger Moos stranden: Um Flüge pünktlich abzuwickeln, braucht es am Flughafen München aber die Mithilfe der Passagiere.

Von Melanie Strobl und Gerhard Wilhelm

Man sehe den Flughafen München "gut gerüstet" für den Ansturm zu Ferienbeginn, hatte Ingo Anspach, Pressesprecher des Flughafens, erst vor Kurzem verkündet. Fluggäste, die vergangenen Montagabend nach 23 Uhr allerdings am Terminal 1 vergebens auf ihr Gepäck aus Fuerteventura oder Teneriffa warteten, können ein Wort dazu sagen, wie das zu verstehen ist. Dass es zu Verzögerungen bei der Gepäckauslieferung wegen eines Gewitters kommen kann, wie über Lautsprecher zu erfahren war, wurde anfangs noch relativ gelassen hingenommen, aber als der letzte Blitz schon lange vorüber war, wurde die Stimmung der rund 200 Fluggäste immer sarkastischer. Mangels Sitzplätzen saßen die am Boden oder auf dem Gepäckband und warteten.

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