Klimaschutz:Wenn ein Flughafen Bäume pflanzt

Staatsforsten haben 1,5 Millionen neue Bäume gepflanzt

Insgesamt 90 000 Tonnen Treibhausgas sollen in den kommenden 30 Jahren mit dem "Klimawald" rund um den Flughafen zusätzlich gebunden werden.

(Foto: Nicolas Armer/dpa)

Der Flughafen München lässt in Niederbayern und der Oberpfalz eine Fläche von 1900 Hektar zu einem "Klimawald" umgestalten. Tannen, Eichen und Douglasien sollen dort künftig möglichst viel Kohlendioxid speichern.

Von Petra Schnirch

Ganze 1900 Hektar Waldfläche lässt die Flughafen München GmbH (FMG) in Niederbayern und der Oberpfalz in den kommenden Jahren zu einem "Klimawald" umgestalten. In einer Kooperation mit der Gräflich von Arco'schen Forstverwaltung soll ein stabiler, widerstandsfähiger Mischwald entstehen, der deutlich mehr Kohlendioxid (CO₂) speichern kann, als dies in den aktuellen Beständen der Fall ist. Insgesamt 90 000 Tonnen Treibhausgas sollen in den kommenden 30 Jahren auf diese Weise zusätzlich gebunden werden. Wissenschaftlich begleitet wird das Vorhaben von der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg.

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