Vor dem Hintergrund anhaltend hoher Flüchtlingszahlen will die Stadt München die Weichen stellen, um alle ankommenden Menschen auch unterbringen zu können. Hierzu soll der Sozialausschuss nächste Woche nicht nur den Aufbau einer Zeltstadt auf dem Messegelände beschließen, sondern auch die Errichtung dreier neuer Unterkünfte: am Anton-Ditt-Bogen im Euro-Industrie-Park, auf dem städtischen Areal an der Schultheißstraße in Solln und an der Ottobrunner Straße in Ramersdorf. Zudem soll der Stadtrat die Verlängerung von knapp einem Dutzend Unterkünften absegnen.
Mehr als 2000 BettenStreit um neue Flüchtlingsunterkünfte
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Die Flüchtlingsunterkunft an der Ottobrunner Straße soll durch einen Anbau erweitert werden.
Catherina HessMünchen stößt bei der Unterbringung an seine Belastungsgrenze, warnt das Sozialreferat. Der Stadtrat soll darum eine Zeltstadt an der Messe und drei neue Standorte für mehr als 2000 Menschen beschließen. Doch in den Vierteln regt sich Widerstand.
Von Patrik Stäbler und Jürgen Wolfram
