Politik:Florian Post tritt in die CSU ein

Florian Post, Politiker in München

Tritt künftig für die CSU statt für die SPD bei Wahlen an: Florian Post.

(Foto: Robert Haas)

Der frühere Bundestagsabgeordnete war im Sommer im Streit von der SPD gegangen. Was seine Karrierepläne angeht, zeigt sich der 41-Jährige zurückhaltend.

Von Heiner Effern

Der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Florian Post ist in die CSU eingetreten. Das bestätigte er am Dienstag auf Anfrage. Der 41 Jahre alte Politiker war erst im August dieses Jahres aus der SPD ausgeschieden. Er vertrat den Münchner Norden von 2013 bis 2021 als Abgeordneter in Berlin. Im Vorfeld der vergangenen Bundestagswahl stach ihn sein Münchner Parteikollege Sebastian Roloff bei der entscheidenden Listenaufstellung in Oberbayern aus, seine Kandidatur wurde dadurch aussichtslos. Das Direktmandat konnte er im Gegensatz zu seinem SPD-Vorgänger Axel Berg nie gewinnen.

Posts parteiinterne Niederlage gegen Roloff führte zum Zerwürfnis mit den Sozialdemokraten. Nun gehört er der CSU im Münchner Norden an, deren Kandidat Bernhard Loos letztlich das Direktmandat 2021 in seinem Wahlkreis gewonnen hatte. Nach dem Austritt aus der SPD war die CSU für Post "die richtige Antwort", sagte er. "Ich war ja schon immer dem bürgerlichen Lager zuzuordnen."

Mit den CSU-Kollegen sei er stets bestens ausgekommen. Karrierepläne hat er in seiner neuen Partei im Moment keine. "Wenn man neu dazukommt, hat man keine Ansprüche zu stellen", sagte Post.

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