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Ernährung:"Was die Fleischindustrie veranstaltet, ist zum Teil wirklich absurd"

Jan Hartwig und Jochen Benz im Bayerischen Hof in München, 2018

Drei-Sterne-Koch und Küchenchef Jan Hartwig (li.) vom Restaurant Atelier im Hotel Bayerischer Hof findet, dass Verbraucher sich mehr informieren müssten, was auf ihrem Teller landet und wo die Lebensmittel herkommen.

(Foto: Robert Haas)

Sternekoch Jan Hartwig wird zornig, wenn er an die Praktiken der industriellen Fleischproduktion denkt - und kritisiert Kunden und Kollegen.

Ein Spitzenkoch braucht heutzutage auch eine gewisse Gelassenheit, um den Stress in der Küche zu ertragen. Aber manchmal platzt auch einem Drei-Sterne-Koch der Kragen. Für Jan Hartwig vom Atelier im Bayerischen Hof ist dieser Punkt erreicht, wenn es um billige Lebensmittel geht. Vor Kurzem machte er seinem Ärger in den sozialen Medien Luft, weil sein Kollege Johann Lafer zusammen mit der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) in einer Werbeveranstaltung mit Discounterware kochte. Die Vorgänge um die Fleischfabrik Tönnies in Gütersloh waren nun erneut Anlass für ihn, sich öffentlich zu äußern.

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