Kommunen in der KriseWarum selbst dem reichen München das Geld ausgeht

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Steigende Gebühren, weil der Stadt Geld fehlt: Das Leben in München wird in den nächsten Jahren teurer werden.
Steigende Gebühren, weil der Stadt Geld fehlt: Das Leben in München wird in den nächsten Jahren teurer werden. Peter Kneffel/dpa

Corona, Energiekrise, immer mehr Aufgaben vom Bund: Seit 2019 sind Münchens Schulden von 636 Millionen auf fast zehn Milliarden Euro gestiegen. Weil die Lage so dramatisch ist, gehen die Politiker jetzt demonstrieren.

Von Heiner Effern und Anna Hoben

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Jeder soll den Ernst der Lage begreifen: Banner und Schilder mit eindeutigen Botschaften sollen am kommenden Montag auf dem Marienplatz in die Höhe gehalten werden. Vielleicht wirft das Rathaus die Töne der einen oder anderen Trillerpfeife zurück. Doch diejenigen, gegen die sich die Proteste sonst oft richten, der Oberbürgermeister, die Bürgermeisterinnen, die Stadträtinnen und Stadträte, werden nicht in ihren Büros sein. Das hat einen Grund: Diesmal wollen die Münchner Politiker selbst auf die Straße gehen, um ihrem Ärger und ihrer Wut Luft zu machen.

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