Schön, dass Versprechen zwischendurch auch einmal gehalten werden: „Ich werde Stromberg wieder spielen“, sagte Christoph Maria Herbst im September 2015, als er zu einer Filmpremiere nach München kam. Allerdings würde er das erst in „zehn oder zwölf Jahren“ machen. „Dann wird es ein Revival geben und die Leute werden sich fragen: Was ist eigentlich aus dem Bernd geworden?“ Diese Frage stellen sich tatsächlich viele, der Büro-Fiesling Bernd Stromberg von der fiktiven Capitol Versicherung AG konnte fünf Serien-Staffeln und einen Kinofilm lang eine treue Fangemeinde hinter sich versammeln.
Dabei fiel der Mann mit dem Klodeckel-Bart weniger durch seine Leistung, sondern mit Inkompetenz, Machthunger und Boomer-Humor auf. Er selbst sah das natürlich anders: „Ich bin ja quasi die perfekte Mischung aus jung, aber sehr erfahren. Gibt’s in der Form ja sonst nur auf dem Straßenstrich.“
Ziemlich genau zehn Jahre später ist Stromberg wieder da. Herbst hat also Wort gehalten, er schlüpft noch einmal in seine Paraderolle: Am 4. Dezember startet der neue Film „Stromberg – Wieder alles wie immer“ in den Kinos, natürlich mit ihm in der Titelrolle. Auch seine bewährten Büro- beziehungsweise Schauspielkollegen Bjarne Mädel, Oliver Wnuk, Diana Staehly und Milena Dreißig sind wieder mit von der Partie.
Um möglichst viele Fans an der Weltpremiere in Berlin teilhaben zu lassen, werden Premieren-Show und Film am Montag, 1. Dezember, bundesweit live in Hunderte Kinos übertragen. In den Tagen darauf reisen Christoph Maria Herbst und seine Kollegen durch ganz Deutschland. Am 7. Dezember werden sie in München erwartet, im Mathäser und der Astor Filmlounge im Arri.
Stromberg – Wieder alles wie immer, D 2025, Regie: Arne Feldhusen, Buch: Ralf Husmann, Live-Übertragung der Premiere am Montag, 1. Dezember, in München im Arri, Rio und Mathäser, bundesweiter Kinostart am 4. Dezember

