So etwas kann einem auf dem Filmfest schon mal passieren. Die Produzentin Lea Schömann („Fack ju Göhte“, „Chantal im Märchenland“) steht am Sonntagnachmittag vor dem Café Roma in der Maximilianstraße und berichtet vom nächsten Filmprojekt, das wahrscheinlich für den Gastgeber, die Constantin Film, wieder der Film des Jahres wird. Schömann und Regisseur Bora Dagtekin sind Garant für millionenfachen Kinoticket-Verkauf mit ihren Komödien rund um Elyas M'Barek oder Jella Haase. Schömann muss gleich weiter, auf dem Filmfest ist immer alles gleichzeitig. Constantin hier, Amazon da. Sie schaut also auf die Uhr respektive ihr linkes Handgelenk und muss lächeln. Da ist keine Uhr, da ist nur ein Band, das VIP-Band für den Empfang. Aber bevor jetzt der Eindruck entsteht, dass es auf dem Filmfest nur um Belanglosigkeiten wie Bändchen oder Terminstress gehen könnte: Das Gegenteil ist der Fall. Auf den Empfängen der Branche gibt es höchst erfrischende Erkenntnisse.
42. Münchner FilmfestWarum die Filmbranche zuversichtlich sein sollte
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Moritz Bleibtreu, Alicia von Rittberg und Kostja Ullmann (v.l.)
Florian PeljakEmpfänge sind öde Tratsch-Treffen? Nicht auf dem Münchner Filmfest. Hier erfährt man, warum sich der Sommer bald zur idealen Kinozeit mausert, Moritz Bleibtreu Frottee trägt und welchen Hitze-Trick man sich von Kängurus abschauen kann.
Von Philipp Crone
