Entertainerinnen in den Neunzigern„Klug und schön ging nicht, klug und lustig auch nicht“

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„Es hat sich ausgelächelt“, sagt Esther Schweins, eine der Protagonistinnen in „Was haben wir gelacht“. Der Dokumentarfilm hatte beim Filmfest München Weltpremiere.
„Es hat sich ausgelächelt“, sagt Esther Schweins, eine der Protagonistinnen in „Was haben wir gelacht“. Der Dokumentarfilm hatte beim Filmfest München Weltpremiere. Basis Berlin Filmproduktion/ZDF/Thomas Lütz

Ein neuer Dokumentarfilm über Unterhaltungskünstlerinnen im Fernsehen zeigt den lange geduldeten Sexismus in der Branche. Gaby Köster, Esther Schweins und Kolleginnen warnen: „Alles, was von uns erkämpft wurde, geht wieder zurück.“

Von Josef Grübl

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Es gebe drei Arten von Humor, heißt es einmal im Dokumentarfilm „Was haben wir gelacht“: den Humor nach oben, in Form von Witzen gegen Chefs oder Politiker etwa. Den Humor gegen die eigene Person, der meist in Form von Selbstironie daherkommt. Und den Humor nach unten, gegen Schwächere, Fremde oder Minderheiten. In „Was haben wir gelacht“ geht es um das Frauenbild im deutschen Fernsehen der Neunzigerjahre, als Witze nach unten auf dem Tagesprogramm standen. Als Männer wie Harald Schmidt, Thomas Gottschalk oder Stefan Raab als Humor-Instanzen galten und Frauen – die größte Minderheit von allen – wenig zu lachen hatten.

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