Mauerbau:Aussteigen? Oder weiterfahren in die DDR?

Robert Krause, Drehbuchautor von "3 ½ Stunden"

Robert Krause floh im Sommer 1989 aus der DDR, wenige Monate vor dem Mauerfall. Er war damals 19. Und er fand, die DDR habe ein "furchtbares System". Er wollte "raus in die Welt", Abenteuer erleben.

(Foto: Stephan Rumpf)

Im Film "3 ½ Stunden" des Münchner Autors Robert Krause erfahren Reisende im Zug, dass in Berlin eine Mauer gebaut wird - und müssen in kürzester Zeit eine Entscheidung fürs Leben treffen. Vorbild ist Krauses Familiengeschichte.

Von Gerhard Fischer, München

Der Interzonenzug D-151 ist auf dem Weg von München nach Berlin Ostbahnhof, als Menschen aufgeregt durch die Gänge laufen: "Die bauen eine Mauer", rufen sie. Gerd springt auf und packt sein Zeug, um am nächsten Bahnhof auszusteigen. Seine Frau Marlis, deren Vater Offizier bei der Volkspolizei ist, will ihn stoppen. Da schreit Gerd sie an: "Kapierst du es nicht: Die sperren uns gerade ein, dein Vater und seine sauberen Genossen!"

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