Diversität:Die Münchner Feuerwehr soll bunter werden

Diversität: Diversitäts-Beauftragte Sonja Danzl in der Münchner Hauptfeuerwache: "Viele wissen gar nicht, was sich hinter dem Begriff ,divers' alles verbirgt."

Diversitäts-Beauftragte Sonja Danzl in der Münchner Hauptfeuerwache: "Viele wissen gar nicht, was sich hinter dem Begriff ,divers' alles verbirgt."

(Foto: Stephan Rumpf)

Die Vielfalt der Gesellschaft spiegelt sich bei den Einsatzkräften der Branddirektion nicht wider. Sonja Danzl, die Diversitätsbeauftragte des KVR, will dies ändern. Sie wirbt für mehr Frauen im Einsatzdienst und in der Verwaltung.

Von Joachim Mölter

Als Sonja Danzl zum ersten Mal bei den Männern der Münchner Berufsfeuerwehr vorbeischaut, spürt sie deren Abwehrhaltung. "Das ist ja kein Thema, bei dem alle klatschen, wenn man kommt", sagt die Diversitäts-Beauftragte des Kreisverwaltungsreferats (KVR). Sie soll dafür sorgen, dass die Branddirektion bunter und vielfältiger wird. Also stellt sie erst einmal das Thema "Gendergerechtigkeit" zur Diskussion. An dem Begriff entzünden sich viele Geister. Auch bei der Feuerwehr haben die Zuhörer wohl befürchtet, "da kommt jetzt jemand und bringt uns bei, wie wir gendergerecht zu sprechen haben", sagt Danzl. Doch sie haben sich getäuscht.

Zur SZ-Startseite
Sexismus in der Gastronomie Storytelling Symbolfoto

SZ PlusSexismus
:"Währenddessen denkt man sich, ist halt Gastro, ist halt normal"

Sie berichten von vulgären Sprüchen und fremden Händen an ihrem Po: Für Frauen, die in der Gastronomie arbeiten, ist sexuelle Belästigung traurige Normalität. Wie Betroffene sich wehren können.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: