Bei einem Brand in einem Gewerbegebiet in der Lerchenau ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein Mann verletzt worden. Wie die Münchner Polizei mitteilte, sei der 61-Jährige wegen des Verdachts einer Rauchvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden. Die Höhe des Sachschadens bezifferte sie auf mehrere zehntausend Euro.
Die Feuerwehr war gegen Mitternacht alarmiert worden. Als sie am Einsatzort in der Detmoldstraße eintraf, standen mehrere Baucontainer sowie eine Holzbaracke eines Betriebs in Flammen. Wie die Feuerwehr mitteilte, sei der 61-Jährige den Einsatzkräften selbständig entgegengekommen. Die Polizei ergänzte, der Montagearbeiter aus dem Landkreis Cham habe beim Brandausbruch in einem der Container übernachtet.
Durch einen massiven Löscheinsatz sei die Ausbreitung des Feuers auf benachbarte Unternehmen verhindert worden, hieß es seitens der Feuerwehr weiter. In der Nähe des Einsatzortes befindet sich auch ein Tanklager.
Zur Brandursache hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Sie geht derzeit von einem gewöhnlichen Brandfall aus, prüft aber auch einen Zusammenhang zu einer Brandstiftung auf dem gleichen Betriebsgelände vom vorigen September. Damals standen mehrere Lkw und ein Kleinbagger in Flammen; die Tat wurde einer Serie von Brandanschlägen auf kritische Infrastruktur im Raum München zugerechnet. Eine Ermittlungsgruppe namens „Raute“ untersucht diese Fälle.

