Coronavirus:Reisen auf eigene Gefahr

Lesezeit: 3 min

Coronavirus: Mal mit, mal ohne Maske. Die Regeln am Zentralen Omnibusbahnhof sind eigentlich klar - aber offenbar nicht allen.

Mal mit, mal ohne Maske. Die Regeln am Zentralen Omnibusbahnhof sind eigentlich klar - aber offenbar nicht allen.

(Foto: Stephan Rumpf)

Keine Pausen, versperrte Bordtoiletten und Passagiere ohne Mund-Nasen-Schutz: Wie riskant sind Busreisen in Zeiten der Pandemie?

Von Thomas Anlauf

Maske trägt der Mann nicht. Er ist der Typ Cowboy: braune spitze Stiefel, Bluejeans, das Handy in der linken Potasche. Warum er denn hier am Busbahnhof keinen Mund- und Nasenschutz trägt? Der Mann schaut irritiert. Das Thema geht ihn offenbar nichts an. Dabei erklären Mitarbeiter am Zentralen Omnibusbahnhof den Passagieren in der viel zu dicht stehenden Schlange vor dem Flixbus, die an diesem Samstagmorgen nach Slowenien oder sogar bis Kroatien reisen wollen, dass sie ohne Mund-Nasen-Schutz nicht mitreisen dürfen. Auf der Reise in Richtung Balkan geht alles gut, die meisten Fahrgäste halten sich an die Hygiene-Regeln. Doch der Rückweg nach München sieht anders aus.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Mature woman with eyes closed on table in living room; Mental Load Interview Luise Land
Gesundheit
»Mental Load ist unsichtbar, kann aber krank machen«
Geschwisterbeziehungen
Geliebter Feind
We start living together; zusammenziehen
Liebe und Partnerschaft
»Die beste Paartherapie ist das Zusammenleben«
Datenschutz
Staatliche Kontrolle durch die Hintertür
Illu Wissen
Psychologie
Was einen guten Therapeuten ausmacht
Zur SZ-Startseite