München:Ferien-Angebote gegen die Bildungsschere

Mit der "Ferien-Lern-Gaudi" unterstützt die Erzdiözese München und Freising Jugendliche mit Migrations- oder Fluchthintergrund beim Abbau von Lerndefiziten, die durch die Pandemie entstanden sind. Außerdem möchte man soziale und digitale Kompetenzen stärken. Corona habe die ungleiche Teilhabe an Bildung in der Gesellschaft weiter verstärkt, sagt Monsignore Rainer Boeck, der Leiter des übergeordneten Förderprogramms "Flucht, Asyl, Migration und Integration" (FAMI). Es brauche daher Angebote, um die Unterschiede auszugleichen, so Boeck.

Die "Ferien-Lern-Gaudi", die über den Flüchtlingsfonds der Erzdiözese finanziert wird, ist in den Pfingstferien mit 75 Teilnehmern an verschiedenen Orten in München gestartet. Darunter sind etwa das Kirchliche Jugendzentrum Neuperlach, das Jugendhaus Schwabing des Erzbischöflichen Jugendamts, das Kulturzentrum "In Via Connect" und die Gemeinschaft Sant' Egidio. Die Plätze für die Pfingstferien sind bereits belegt. Im Sommer möchte man das Angebot ausbauen und suche dafür noch weitere Partner, heißt es aus der Erzdiözese.

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