Bamberger Haus:150 Plätze in der Pizzeria

Lesezeit: 2 min

Im Ferdinand, benannt nach dem von 1835 bis 1848 regierenden österreichischen Kaiser Ferdinand I., gibt es klassische Wiener Küche, vom Schnitzel über den Tafelspitz bis hin zum Fiaker-Gulasch und zum Backhendl, alles zu gepflegten Münchner Preisen, also nicht billig.

Die Karte mit den Süßspeisen ist noch ausbaufähig, aber darum soll sich künftig ein eigener Konditor kümmern, sagt Flaskamp. Auch sonst ist das Haus runderneuert worden. Die Augustinerbrauerei, die das Bamberger Haus von der Stadt gemietet hat, ließ unter anderem Elektrik und die Bar erneuern; ein Fischgrätparkettboden wurde verlegt. Die Pächter haben schöne alte Möbel und andere Antiquitäten beigesteuert.

Kleine Kinder essen umsonst

Die Pizzeria im Tiefparterre, wo es früher Brasilianisches vom Grill gab, sieht ein bisschen aus wie ein italienisches Strandlokal aus den Siebzigern, mit ihren rotkarierten Plastiktischdecken und den korbumrankten Chiantiflaschen. 150 Plätze gibt es dort und eine familienfreundliche Speisekarte; die Pizza kostet zwischen 6,90 und 12,50 Euro. Kinder bis zu vier Jahren essen umsonst, bis zwölf Jahre zahlen die Eltern nur die Hälfte für sie.

Der Biergarten mit Selbstbedienungsbereich wird Ende Mai eröffnet, der Kinderspielplatz wurde von der Straßen- zur Parkseite hinverlegt. Damit kommt man auch den Anwohnern etwas entgegen, zu denen man ein gutes Verhältnis aufbauen will.

In der Vergangenheit gab's da ja immer wieder mal Beschwerden. "Wir verstehen uns auch ein bisschen als Stadtteilwirtschaft", sagt Flaskamp. Eine große Bandbreite also, vom gehobenen Restaurant bis zum Familienlokal. Und heiraten kann man selbstverständlich auch noch.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB