Brief an StadtspitzeFamilienrichterinnen sehen Schutz von Münchner Kindern in Gefahr

Lesezeit: 4 Min.

Bei einem Streit um das Sorgerecht leiden die Kinder besonders. Beratungsstellen könnten helfen, doch oft sind die Wartezeiten lang (Symbolbild).
Bei einem Streit um das Sorgerecht leiden die Kinder besonders. Beratungsstellen könnten helfen, doch oft sind die Wartezeiten lang (Symbolbild). Thomas Trutschel

In einem Brief an die Politik fordern Mitarbeiterinnen von Gerichten und Beratungsstellen die Stadt auf, nicht weiter an Hilfen für Familien zu sparen.  Wenn bei schwierigen Trennungen oder in Notlagen Unterstützung zu spät komme, könnten die Folgen gravierend sein.

Von Kathrin Aldenhoff

Familienrichterinnen sehen das Kindeswohl in München gefährdet und fordern die Stadtspitze zum Handeln auf. Das Jugendamt sei unterbesetzt, die Jugendhilfe überlastet, bei den Beratungsstellen für Familien werde gekürzt statt ausgebaut – und auf der Strecke blieben die Kinder, die besonders gefährdet seien. So schreiben es Richterinnen, Familienrechtsanwältinnen und Mitarbeiterinnen der Münchner Beratungsstellen in einem Brief an die Sozialreferentin und den Oberbürgermeister.

Zur SZ-Startseite

Inobhutnahmen
:Wenn Kinder aus Familien geholt werden

Es passiert im Durchschnitt zwei Mal jeden Tag in München: Das Jugendamt nimmt Kinder und Jugendliche in Obhut - weil ihnen von den Eltern Gefahr droht. Wie entscheidet man über das Leben eines jungen Menschen?

SZ PlusVon Kathrin Aldenhoff und Ulrike Heidenreich

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: