Lizetta Tila staunte, als sie 2024 nach München zog. Tagsüber 105 Buslinien und zwölf Tramlinien, jeweils acht S-Bahn- und acht U-Bahn-Linien, an jeder Ecke E-Fahrräder und Scooter zum Mieten, Regionalzüge, die an einigen Bahnhöfen in der Stadt halten: Von ihrer früheren Heimat in Griechenland, der Stadt Thessaloniki, kennt sie all das nicht. Knapp eine Million Menschen leben in der Metropolregion am Thermaischen Golf der Nordwestägäis, mit fast 320 000 Einwohnern ist Thessaloniki nach Athen die zweitgrößte Stadt des Landes.
Fachkräfte aus GriechenlandBusfahrerin in München: „Wir sind doch so viel mehr als nur eine Herkunft“
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Busfahrerin Lizetta Tila war anfangs über das Münchner Verkehrsnetz erstaunt.
Foto: Robert HaasIn Thessaloniki arbeitete Lizetta Tila als Grundschullehrerin, in München sitzt sie am Steuer von Linienbussen. Warum sie sich für diesen Schritt entschieden hat und was sie am deutschen Händedruck vermisst.
Von Johanna Feckl
