Abstimmung am 9. Juni:Europawahl: Krasse Außenseiter und optimistische Spitzenkandidaten

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Die Flaggen der Europäischen Union wehen vor dem Gebäude des Europäischen Parlaments. (Foto: dpa)

Die Europawahl ist nicht nur wegen der niedrigen Grenze des Wahlalters und des Fehlens einer Prozent-Hürde eine besondere Abstimmung. Warum die Münchner Erfolgsaussichten diesmal höchst ungewöhnlich sind.

Von Heiner Effern

Es müsse sich gewaltig etwas ändern, gerade auch für die jungen Menschen, sagt Simon Klopstock. Deshalb ist er seit Januar in ganz Deutschland unterwegs. Klopstock will zum Beispiel eine völlig andere Landwirtschaft, weg von der Tierhaltung für den Fleischkonsum, hin zu Bauern, die biologisch mit Pflanzen arbeiten. Er will weg vom hohen Giftausstoß des Verbrenner-Verkehrs, hin zu einem öffentlichen Nahverkehr, den jede und jeder kostenlos nutzen kann. Dafür macht er seit sechs Monaten bundesweit Wahlkampf. Klopstock ist der einzige Spitzenkandidat einer Partei bei der Europawahl, der aus München kommt. Allerdings ist die Partei so klein und neu, dass sie ganz unten auf dem Wahlzettel steht: V-Partei³ – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer.

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