Verschwundene Attraktion im Englischen Garten„Die Eisbachwelle war nie als Surfspot geplant“

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Die Welle am Eisbach ist zurzeit nicht zu sehen.
Die Welle am Eisbach ist zurzeit nicht zu sehen. (Foto: Florian Peljak)

Robert Meier-Staude ist Surfer – und als Ingenieur Experte für urbane Wellen. Er erklärt, was bei der Bachauskehr schiefgelaufen ist und wie die Eisbachwelle wieder zurückkehren könnte.

Interview von Sebastian Strauß

Wenn Robert Meier-Staude sich die Eisbachwelle anschaut, hat er zwei Perspektiven: Die eine ist die des Surfers, der auf ein Brett steigt, die Wasserlinie fixiert und einfach nur surfen will. Die andere ist die des Ingenieurs, der schon im Gymnasium eine Facharbeit über Welleninterferenzen geschrieben hat. Dass die Eisbachwelle im Englischen Garten aktuell nur noch eine Art brodelndes Schaumbad ist, beschäftigt ihn daher beruflich wie persönlich gleichermaßen. Der Professor für ressourcenschonende Konstruktion und Entwicklung an der Hochschule München ist Experte für urbane Wellen und in mehrere Surfwellen-Projekte involviert.

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SZ PlusVon Christian Helten, Julian Hosse, Felix Ebert und Theresa Eingartner

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