MünchenNeue Messungen sollen Rätsel um verschwundene Eisbachwelle lösen

Am Eisbach in München laufen Messungen, nachdem sich die Surfwelle dort nicht mehr aufbaut.
Am Eisbach in München laufen Messungen, nachdem sich die Surfwelle dort nicht mehr aufbaut. (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Nun sollen Fachleute aus Hamburg nach einer Lösung suchen, um die verschwundene Attraktion in München zu reaktivieren. Was an der Welle am Vormittag geschah.

Am Eisbach in München wird weiter versucht, die abgeebbte Surfwelle zu reaktivieren. Am Vormittag machten Wasserbau-Spezialisten der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg Messungen zum Strömungsverlauf und zum Untergrund der Eisbachwelle im Englischen Garten.

Veränderungen am Zufluss zur Eisbachwelle am Mittwoch waren nach Angaben des Baureferates der Stadt erfolglos geblieben.Die Stadt verwies auf die Komplexität des Bachsystems im Englischen Garten. Während die dortigen Bäche aktuell eher viel Wasser führten, sei der Abfluss der Isar zurzeit sehr gering. Ziel ist es, Abflussmengen und Wasserstände so zu verändern, dass sich am Eisbach wieder eine surfbare Welle aufbaut.

Unklar bleibt derweil weiter, weshalb die Eisbachwelle verschwunden ist. Nach der jährlichen Auskehr des Baches, bei der nach Angaben des Baureferats unter anderem das Bachbett von Unrat und Sedimenten befreit worden ist, baute sich die Welle nicht mehr auf.

Die Eisbachsurfer zählen auch zu den touristischen Attraktionen der Stadt. An der Welle am Rande des Englischen Gartens kann normalerweise das ganze Jahr über gesurft werden.

Wann die Eisbachwelle wieder surfbar sein könnte, war am Donnerstagabend noch unklar. „Wenn alle Ergebnisse der heutigen Messungen vorliegen, werden die nächsten Maßnahmen festgelegt“, hieß es aus dem Baureferat.

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Von Sebastian Strauß

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