Von wertvollen Schätzen, die tief unten auf dem Grund des Meeres liegen, davon hat man schon viel und oft gehört. In der zumeist von Büchern oder Abenteuerfilmen geprägten Vorstellung handelt es sich dabei meist um Kisten voller Gold, die im Bauch eines Schiffswracks verborgen sind. So etwas gibt es im Münchner Eisbach, der durch seine Surfer zu internationaler Berühmtheit gelangte, nicht. Aber auch dort liegen viele unvermutete oder vergessene Schätze, wie aktuell die Ausstellung „Tao Schirrmachers Sammlung. Eisbach Treasures“ in der Archiv Galerie im Haus der Kunst belegt. Dort werden Fundstücke aus dem Eisbach gezeigt, für die man oft nichts, manchmal auch ein paar hundert Euro kriegen würde. Aber viel wichtiger als das, so Tao Schirrmacher, sei ihr „ideeller Wert.“
Ausstellung im Haus der KunstWas die Eisbach-Welle freigibt
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Unter den „Eisbach Treasures“ von Tao Schirrmacher findet sich zwar auch die eine oder andere goldene Uhr. Ansonsten besteht der „Schatz“ aber vor allem aus Smartphones, Brillen – und erstaunlich vielen Besteckteilen.
Tao SchirrmacherDer Münchner Europameister im Rapid Surfen Tao Schirrmacher taucht seit 2008 im Eisbach nach verlorenen Gegenständen. Im Haus der Kunst stellt er nun eine Auswahl seiner Fundstücke aus.
Von Jürgen Moises
