Mehrwegsysteme in MünchenEine Stadt voller Wegwerfbecher

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Typischer Kaffeebecher-Müll in München: Weggeworfene "Coffee to go"-Einwegbecher nahe dem Münchner Marienplatz vermüllen die Stadt.
Typischer Kaffeebecher-Müll in München: Weggeworfene "Coffee to go"-Einwegbecher nahe dem Münchner Marienplatz vermüllen die Stadt.
Foto: Catherina Hess

Obwohl die Infrastruktur für Mehrwegsysteme immer nutzerfreundlicher wird, stagniert die Akzeptanz in der Bevölkerung. Wie die Mehrfachverwertung von Bechern und Boxen in München trotzdem zunehmen soll.

Von Jacqueline Lang

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Wer kennt’s nicht: Man ist unterwegs, braucht dringend einen Kaffee, geht in ein Café, bestellt – und schwupps, hält man schon einen Einwegbecher in der Hand, den man, kaum ist der Kaffee getrunken, in den nächsten Mülleimer wirft. Und während es einem selbst passiert, geschieht es parallel jede halbe Stunde nicht weitere zehn oder hundert Mal in Deutschland, es geschieht mehrere Hunderttausend Mal. So kommt das Umweltbundesamt laut neuen Zahlen im Jahr allein auf acht Milliarden Einwegbecher. Nimmt man noch die Einweg-Essensboxen dazu, sind es sogar 36 Milliarden Einwegprodukte, die jedes Jahr im Müll landen. Nicht einmal die Hälfte davon wird recycelt.

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SZ PlusVon Matthias Köpf

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