Einsamkeit in der Großstadt:Bänke zum Ratschen - funktioniert das?

Einsamkeit in der Großstadt: Eine gute Idee, diese Ratschbankerl, meint Gabriele Bergmair-Drexler. Sie sitzt auf der Bank am St.- Anna-Platz im Lehel und ist überzeugt, dass Einsamkeit vor allem in Großstädten ein Problem ist, das zunimmt.

Eine gute Idee, diese Ratschbankerl, meint Gabriele Bergmair-Drexler. Sie sitzt auf der Bank am St.- Anna-Platz im Lehel und ist überzeugt, dass Einsamkeit vor allem in Großstädten ein Problem ist, das zunimmt.

(Foto: Catherina Hess)

Es war eine Idee des Stadtrats, sogenannte Ratschbankerl aufzustellen, auf denen sich Menschen austauschen sollen, spontan und ungezwungen. Doch ist das was für die Münchner? Ein Rundgang.

Von Patrik Stäbler

Dass sich diese Reise des Ratschens, diese Suche nach Smalltalk, diese Tour de Tratsch weitaus schwieriger gestalten wird als gedacht, das dämmert einem spätestens am Wettersteinplatz in Untergiesing. Auf dem grünen Karree sollte sich eigentlich ein Zufluchtsort für Anhänger des zwanglosen Zwiegesprächs befinden - ein sogenanntes "Ratschbankerl". So steht es zumindest auf der Webseite der Stadt München, nach der selbiges "gegenüber Wettersteinplatz 3" anzutreffen sei.

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