Putzige Nagetiere:Feuerwehr befreit zwei Eichhörnchen aus Regenrinne

Lesezeit: 1 min

Ein Eichhörnchen. Aber irgendeines, nicht das, das nun gerettet wurde (Archivbild). (Foto: Arne Dedert/dpa)

Dramatische Rettungsaktion: Zwei Eichhörnchen rutschen über die Regenrinne in eine Tiefgarage - und fiepen der Mutter auf dem Dach entgegen. Die Feuerwehr kann sie wieder vereinen - nach zweieinhalb Stunden Einsatz.

Zwei kleine Eichhörnchen sind in München in das Fallrohr einer Regenrinne gerutscht und von der Feuerwehr befreit worden. Ein Zeuge hatte am Mittwochmorgen die Rufe eines Eichhörnchens auf dem Dach eines Hauses und zugleich ein Fiepen aus dem Rohr gehört und die Feuerwehr gerufen. Oben auf dem Dach verharrte das Muttertier, unten fiebten die Jungen, und beide konnten nicht mehr zueinander finden, wie die Feuerwehr mitteilt.

Die Helfer gelang es, das Fiepen in der Tiefgarage des Gebäudes zu orten. Die Einsatzkräfte mussten etliche Meter Rohrleitung demontieren, um zu den Jungtieren zu gelangen. Anschließend konnten sie die possierlichen Vierbeiner aus der Unterordnung der Hörnchenverwandten einfangen und in einer Tierfangkiste ins Freie bringen.

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Die für ihren buschigen Schwanz bekannten Nagetiere seien im Garten freigelassen worden und hätten den nächsten Baum erklommen, berichtet die Feuerwehr. Mutter und Jungtiere hätten einander immer wieder gerufen, um sich zu vereinen, heißt es weiter in der Mitteilung. Kurze Zeit später seien sowohl die Jungtiere als auch die Mutter nicht mehr zu sehen gewesen. Die Feuerwehr hat diesen Moment auf Video festgehalten und für die Nachwelt in den sozialen Medien dokumentiert. "Wir gehen von einer glücklichen Wiedervereinigung der Tiere aus", so die Feuerwehr. Der Einsatz hat zweieinhalb Stunden gedauert.

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Erst kürzlich hat die Feuerwehr drei Eichhörnchenbabys in Fürstenried gerettet und in die Obhut des Eichhörnchen-Schutzvereins gegeben. Der Münchner Verein engagiert sich seit 2010 für hilfsbedürftige Eichhörnchen. "Wir schauen nicht weg, wir retten, ziehen auf, versorgen verletzte Tiere, kümmern uns um die Auswilderung oder geben ihnen Geleit auf der letzten Reise", beschreibt der Verein auf seiner Website seine Arbeit.

Auch andernorts geraten die kleinen Freunde von Bucheckern und Haselnüssen mit ihren Missgeschicken dieser Tage in die Schlagzeilen: In Dortmund musste die Feuerwehr am Ostermontag einen Vertreter dieser sonst so flinken Tiere retten, der in einem Gullydeckel feststeckte und nicht mehr in der Lage war, sich selbst zu befreien.

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