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München:Ehrung für Friedensstifter

Mediationszentrale zeichnet Engagement im Schulbereich aus

Friedenstiften kann ganz unterschiedlich zum Tragen kommen: zum Beispiel im Einsatz für ein respektvolles Miteinander oder in der Vorbildfunktion für andere. Die Mediationszentrale München (MZM) verleiht am 19. November bereits zum zweiten Mal den Friedensstifterpreis, der drei Personen für besondere Dienste auszeichnet. Die MZM will Frieden damit aus dem abstrakten Kontext auf den Alltag herunterbrechen.

Nachdem der Preis bereits 2017 verliehen wurde, geht er auch in diesem Jahr an Vorbilder aus dem Umfeld Schule. Bewerben können sich Menschen in öffentlichen und privaten Schulen aller Schularten in ganz Oberbayern - egal ob Lehrer, Schüler, Sozialpädagogen, Schulleiter, Mentoren oder Hausmeister. Die Kandidaten haben sich aktiv für die Lösung von Konflikten eingesetzt, einen Beitrag zum Miteinander geleistet oder zeigen Haltung, Herz und einen außergewöhnlichen Charakter im Umgang mit Hass und Streit. Die Bewerbungsphase startet am Dienstag, 2. April, und geht bis 15. Oktober. Der Preis ist undotiert. Für ihr herausragendes Engagement erhalten die Geehrten aber einen Füllfederhalter mit persönlicher Gravur. 2017 wurden Marie Beuthien, Werner Mitterreiter und Christine Mahrle geehrt.

Der diesjährige Botschafter ist Georg Eisenreich, bayerischer Staatsminister der Justiz. Laudatoren, die die Preisträger ehren werden, sind Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrerverbands, und Klaus Heiermann, Vorstand des Versicherungsunternehmens Arag.

Weitere Informationen zur Bewerbung sowie die Ausschreibungsunterlagen gibt es im Internet unter der Adresse www.mediationszentrale-muenchen.de/friedensstifterpreis.