bedeckt München 17°

Drogenkonsum:"Das Koks war schon immer da in München"

Cocaine and lines (flour) on a black reflective surface Cocaine and lines (flour) on a black reflective surface PUBLICAT

Früher diente ein Spiegel als Unterlage, heute gehört zum Koks-Besteck eine Scheckkarte mit glatter Oberfläche, eine Klinge zum Herrichten der Line, und ein Schnupfröhrchen.

(Foto: imago images/YAY Images)

So sicher, wie die Isar durch München rauscht, so konstant rieselt seit Jahrzehnten das weiße Pulver. Über die Stadt, in der es das ganze Jahr schneit.

Von Susi Wimmer

Als am 8. April 2018 der Drogendealer Stefan H. (Name geändert) nach drei durchgekoksten Nächten in der Müllerstraße am helllichten Vormittag mit seinem Wagen gegen ein Garagentor knallte, war das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Zumindest für die Polizei. H. packte aus, stellte sich als Kronzeuge zur Verfügung, und schilderte der Polizei die schillernden Facetten der Münchner Kokain-Szene, die selbst langjährige Fahnder verblüfften.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Tote-Hosen-Sänger Campino
Campino im Interview
"Es muss ein gewisser Prozentsatz totaler Unvernunft bleiben"
A little boy tries to open a window. Garden City South, New York, USA. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY CR_FRRU191112-229
Psychologie
Ich war nie gut genug
Michele Roten
Michèle Roten
"Ich fand es nur geil, zu schauen, was mein Körper wieder alles treibt"
Justiz
Auf dem rechten Auge blind?
Amanda Knox kritisiert den Film "Stillwater"
Nicht mit meinem Namen
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB