Dokumentarfilm „Il castello indistruttibile“„Da war überall Blut auf der Straße, wie ein Teppich“

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Angelo und Mery müssen zur Seite treten, als die Baustellenfahrzeuge anrücken.
Angelo und Mery müssen zur Seite treten, als die Baustellenfahrzeuge anrücken. Dok-Fest

Der Dokumentarfilm „Il castello indistruttibile“ führt nach Palermo, in das Problemviertel Danisinni. Hier, inmitten von Armut und Kriminalität, schaffen Kinder einen Rückzugsort für sich und ihre Träume. Ein Plädoyer für Neugier und Fantasie.

Kritik von Jasper Eckhof

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In seinen elfjährigen Händen hält Angelo einen kleinen goldenen Spiegel, den er vom Boden der Ruine geborgen hat. Er schaut hinein und ist neugierig auf die braunen, sanften Augen, die ihn da ansehen. „Ich bin ein Wolf. Ich komme aus einer anderen Welt“, erklärt er. Welchen Wunsch er habe? „Ein Wolf mit Flügeln zu sein“, sagt Angelo, „zu fliegen“.

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