Dokumentarfilm „Barbara Forever“Der weibliche Körper als Kunst: Die Feministin Barbara Hammer

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Intensiv und kämpferisch: Die Filmemacherin Barbara Hammer in Brydie O’Connors Film „Barbara Forever“, der beim Dok-Fest München zu sehen ist.
Intensiv und kämpferisch: Die Filmemacherin Barbara Hammer in Brydie O’Connors Film „Barbara Forever“, der beim Dok-Fest München zu sehen ist. Dok-Fest München

„Barbara Forever“ ist das Porträt der Experimentalfilmerin Barbara Hammer. Die US-amerikanische Avantgardistin inszenierte sich gerne selbst, zeigte ihren Körper als lebendigen Ort von Lust, Alterung, Krankheit und queerer Sexualität.

Kritik von Sophie-Louise Gartmann

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Dieser Film zeigt, wie Barbara Hammer sich selbst unsterblich filmte. Barbara Hammer ist in diesem Film nicht mehr tot. Sie ist angeschnitten, rausgesprungen, gekörnt, von der Sonne angestrahlt und aufbewahrt. Aber nicht tot. Sie lacht in alten Interviews, weint auf wackligen Aufnahmen in ihrem Bett und blickt den Zuschauer splitternackt aus Fotografien an. Sie tanzt durch Filmausschnitte und entzieht sich jeder Versuchung, sie entweder anständig ins Museum zu stellen oder sie zu vergessen. Brydie O’Connors Dokumentarfilm „Barbara Forever“ ist ein Künstlerinnenporträt als Séance aus Archivmaterial.

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