Am Dienstag hat Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter erklärt, warum er den einzigen Wahlkampfauftritt von Bundeskanzler Olaf Scholz in Bayerns Landeshauptstadt schwänzt – nun ist die Münchner SPD um Schadensbegrenzung bemüht. Nicht, dass im Endspurt des Bundestagswahlkampfs noch der Eindruck entsteht, die Parteibasis verweigere dem Kanzler die Gefolgschaft und rücke von ihm ab.
Münchner OB bleibt Wahlkampfauftritt fernWarum will Dieter Reiter Olaf Scholz nicht sehen?
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Die SPD versucht, die Entfremdung zwischen ihrem bekanntesten Münchner Politiker und dem Kanzler kleinzureden, hinter den Kulissen aber rumort es. Eine Direktkandidatin warnt den OB öffentlich.
Von Joachim Mölter
