Münchens Oberbürgermeister:Dieter Reiter hat Lust auf eine dritte Amtszeit

Münchens Oberbürgermeister: Oberbürgermeister Dieter Reiter würde gerne auch nach der nächsten Kommunalwahl als Chef im Rathaus bleiben.

Oberbürgermeister Dieter Reiter würde gerne auch nach der nächsten Kommunalwahl als Chef im Rathaus bleiben.

(Foto: Stephan Rumpf)

Der SPD-Politiker will auch nach 2026 Münchner Oberbürgermeister bleiben. Doch damit er überhaupt antreten darf, muss der Landtag die Altersgrenze für Bürgermeister ändern.

Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) fühlt sich bereit für eine dritte Amtszeit. Er verspüre "große Lust", 2026 noch einmal anzutreten, erklärte er in einem Pressegespräch mit dem Landes- und Fraktionschef der Bayern-SPD, Florian von Brunn. Nach zwei Jahren mit fast ausschließlich Sitzungen von Krisenstäben wegen Corona und des Ukraine-Kriegs "will ich versuchen, Dinge voranzubringen", sagte Reiter. Doch zuvor müsste der Landtag erst einmal dafür sorgen, dass er überhaupt kandidieren darf. Denn für Bürgermeister in Bayern gilt eine Altersgrenze: Sie dürfen am Beginn der Amtszeit noch nicht 67 Jahre alt sein. Der 1958 geborene Reiter läge 2026 darüber.

Die bayerische SPD werde im Herbst eine Initiative im Landtag starten, um die Altersgrenze abzuschaffen, sagte Fraktionschef von Brunn. Die CSU solle "den Mut" dafür aufbringen, dabei mitzugehen, fügte Reiter hinzu, und nicht kneifen, weil "sie gegen Reiter eh keine Chance" sieht. Zur Not müsse man einen zweiten Anlauf nach der Landtagswahl nehmen, sagten die beiden SPD-Politiker. So wie es aussieht, wird von Brunn dort als Spitzenkandidat der SPD antreten. Brunn sei "der richtige Mann", er werde sich für seinen Wahlkampf engagieren, sagte Reiter, und nahm damit von Brunns offizielle Verkündung seiner internen Kandidatur vorweg.

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