MeinungMünchens OB gibt Ämter beim FC Bayern aufReiters Rückzug kommt zu spät und lässt zu viele Fragen offen

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Kommentar von René Hofmann

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Mittendrin statt nur dabei: Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) zusammen mit den Fußball-Größen des FC Bayern und Vereinspräsident Herbert Hainer bei einer Meisterfeier auf dem Rathausbalkon.
Mittendrin statt nur dabei: Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) zusammen mit den Fußball-Größen des FC Bayern und Vereinspräsident Herbert Hainer bei einer Meisterfeier auf dem Rathausbalkon. Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Münchens Oberbürgermeister beendet sein Engagement beim Fußball-Rekordmeister. Ein Befreiungsschlag vor der Stichwahl gelingt ihm damit nicht.

Reicht das? Drei Tage nach seinem schlechten Ergebnis bei der Wahl hat Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) angekündigt, seine Engagements als Verwaltungsbeiratsvorsitzender und als Aufsichtsrat beim Fußball-Rekordmeister, die er sich nie hatte genehmigen lassen, zu beenden. Das Geld, das er dafür vereinnahmt hatte – 90 000 Euro –, spendet er den Sozialprojekten Mini-München und „Bunt kickt gut“. Dieser Schritt war unumgänglich – und seit Tagen überfällig.

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Die Regierung von Oberbayern prüft ein Disziplinarverfahren gegen Dieter Reiter, Experten halten Konsequenzen für unausweichlich. Nun taucht auch noch ein erstaunliches Schreiben mit seiner Unterschrift auf.

SZ PlusVon Heiner Effern, René Hofmann und Joachim Mölter

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