Fahren künftig weniger Regionalzüge den Münchner Hauptbahnhof an? Müssen Pendlerinnen und Pendler aus Rosenheim, Garmisch-Partenkirchen oder Augsburg bald vorzeitig in Pasing oder am Ostbahnhof aussteigen und in die S- oder U-Bahn umsteigen, um in die Münchner Innenstadt zu kommen? Oder plant die Deutsche Bahn (DB) gar, das Angebot auszudünnen, um mehr Pünktlichkeit und Stabilität in ihr Netz zu bekommen? Die Ergebnisse der sogenannten Taskforce „Zuverlässige Bahn“ jedenfalls lassen erahnen, dass auf Reisende Veränderungen zukommen könnten. Nicht wenige befürchten sogar deutliche Verschlechterungen – auch für den so wichtigen und überlasteten Bahnknoten München.
Taskforce „Zuverlässige Bahn“Jokergleise und Pufferzeiten: Wie der Bahnknoten München entlastet werden soll
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Viele Züge, viele Menschen: Der Münchner Hauptbahnhof ist überlastet. Eine Taskforce hat sich Gedanken darüber gemacht, wie die Lage hier und an anderen Bahnknoten in Deutschland verbessert werden kann.
Peter Kneffel/dpaEine Gruppe von Experten hat Vorschläge erarbeitet, wie die Bahn auch kurzfristig schon verlässlicher und pünktlicher werden soll. Doch helfen sie dem stark überlasteten Münchner Hauptbahnhof tatsächlich? Und muss für mehr Stabilität womöglich manches Angebot beschnitten werden?
Von Martin Mühlfenzl
