Wie anfällig die Infrastruktur in Deutschland ist, zeigt sich Anfang Dezember vor nahezu zwei Jahren. Binnen weniger Stunden fällt in Oberbayern ein halber Meter Schnee. Weichen in München und dem Umland vereisen, Menschen hängen stundenlang in S-Bahnen fest, Straßen sind teilweise komplett blockiert, Dutzende Äste fallen in Oberleitungen, Bäume knicken um und blockieren Gleise. Der öffentliche Nah- und Fernverkehr bricht an diesem 1. und 2. Dezember komplett zusammen. Es dauert mehrere Tage bis Mitarbeiter der Deutschen Bahn (DB) und des städtischen Winterdienstes Züge, S- und U-Bahnen, die Tram und Busse wieder vollständig zum Laufen bringen.
Stürme und UnwetterWie gefährlich umstürzende Bäume für Züge sind
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Am Kolumbusplatz ist nach einem Sturm jüngst ein Regionalexpress mit einem Baum kollidiert. Was unternimmt die Bahn gegen solche Unfälle? Und gibt es bessere Gegenmaßnahmen?
Von Martin Mühlfenzl

Öffentlicher Nahverkehr:Soll Schwarzfahren keine Straftat mehr sein?
Wer in den öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Fahrschein erwischt wird, muss mit harten Strafen rechnen, Wiederholungstäter sogar mit Gefängnis. Eine Initiative will das ändern. Der Chef des Münchner Verkehrsverbundes aber sagt: „Wir benötigen die Abschreckung.“
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