Prozess in München:Nur der Zufall verhindert zwei Katastrophen

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Der Bahnübergang an der Feldmochinger Straße wurde nach einem Unfall per Hand betrieben, zeitweise gab es auch Halbschranken. (Foto: Robert Haas)

An einem provisorischen Bahnübergang an der Feldmochinger Straße werden zweimal die Gleise zu früh freigegeben. Ein Wärter räumt einen Fehler ein - und schildert vor dem Amtsgericht fragwürdige Methoden bei der Deutschen Bahn.

Von Susi Wimmer

Es ist dieses "Was-wäre-gewesen-wenn", das die Sache so heikel macht: Was hätte passieren können, als eine S-Bahn mit 140 Kilometern pro Stunde über einen ungesicherten Bahnübergang an der Feldmochinger Straße schoss? Oder ein andermal ein Zug mit 73 Sachen eben wieder jenen offenen Bahnübergang mitten in München querte? Es war pures Glück, dass in beiden Fällen keine Menschen verletzt wurden. Dafür sitzt nun der zuständige Schrankenwärter Günter P. vor dem Amtsgericht. Er gesteht einen Fehler ein - und spricht über fragwürdige Arbeitsbedingungen bei der Deutschen Bahn.

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