Aus für Fußball-Magazin:"Ich habe nichts mehr zu sagen"

Literaturwissenschaftler Johannes John (links) und Lehrer Stefan Erhardt befassten sich philosophisch und gesellschaftskritisch mit dem Fußballgeschehen. "Uns wurde oft vorgeworfen, man müsse die Artikel zwei Mal lesen, um sie zu verstehen", sagt John.

Literaturwissenschaftler Johannes John (links) und Lehrer Stefan Erhardt befassten sich philosophisch und gesellschaftskritisch mit dem Fußballgeschehen. "Uns wurde oft vorgeworfen, man müsse die Artikel zwei Mal lesen, um sie zu verstehen", sagt John.

(Foto: Stephan Rumpf)

Mitte der Neunziger ärgerten sich drei Fans über die Kommerzialisierung des Fußballsports und gründeten das Magazin "Der tödliche Pass". Nun erscheint die letzte Ausgabe. Ein Gespräch über Fußball, Fernsehen und die Frage: Wie viel davon braucht man?

Interview von Gerhard Fischer

Moderator Reinhold Beckmann trug rote Jeansjacken und kam schon mal eine Showtreppe herunter. Die Kameras wurden auch auf Spielerfrauen gerichtet. Und Programm-Chef Fred Kogel wollte Fußballspiele dritteln, um mehr Werbezeiten herauszuschlagen. Das war die Fußballsendung "ran" Mitte der Neunzigerjahre. In München ärgerten sich drei Fans über diese Kommerzialisierung des Fußballsports.

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