Sandsäcke, dicke Matratzen, ein Standboxball – es ist ein Fitness-Parcours, und doch geht es nicht in erster Linie darum, Boxschläge und Deckungspositionen zu lernen, Führhand und Schlaghand zu koordinieren. In der kleinen Turnhalle im Max-Planck-Institut für Psychiatrie an der Kraepelinstraße geht es darum, einen neuen Zugang zu sich selbst zu finden.
Junge Menschen mit psychischen ErkrankungenBoxen, um sich selbst zu spüren
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Die ersten Schläge: Am Max- Planck-Institut für Psychiatrie in Schwabing können junge Menschen mit einer psychischen Erkrankung beim Boxen Gefühle in Bewegung umwandeln.
Foto Stephan RumpfEine neue Tagesklinik in München will jungen Erwachsenen dabei helfen, besser mit Ängsten, Wut oder Depressionen umzugehen. Mit unterschiedlichen Methoden soll eines erreicht werden: „Der Alltag muss danach wieder stehen.“
Von Nicole Graner
