Demonstration:Bündnis gegen rechts plant Neuauflage der Lichterkette

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Die Lichterkette gegen ausländerfeindliche Ausschreitungen im Jahr 1992 war die größte Demonstration der Nachkriegszeit in München. Nun soll es einen neuen Aufruf für eine Lichterkette 2.0 geben. (Foto: Regina Schmeken/SZ Photo)

Während am Wochenende bundesweit Hunderttausende für die Demokratie auf die Straße gehen, bleibt es in München ruhig. Doch die Organisatoren der Großdemo am Siegestor wollen bald ein weiteres Zeichen setzen.

Von Bernd Kastner

In Berlin protestieren mehr als 150 000 Menschen gegen Rechtsextremismus, in Augsburg und Nürnberg jeweils etwa 25 000. Auch in vielen anderen Städten sind Tausende an diesem Wochenende wieder für die Demokratie auf die Straße gegangen. Und in München? Gab es eine kleine Aktion der queer-feministischen Initiative "Sluts gegen rechts" am Stachus mit knapp 150 Menschen. Warum ist es in München gerade so leise?

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