Demenz:"Eine neue medikamentöse Behandlung ist in Sicht"

Demenz: Demenz ist eine Krankheit, "die das Gehirn zerstört", sagt der Arzt Robert Perneczky.

Demenz ist eine Krankheit, "die das Gehirn zerstört", sagt der Arzt Robert Perneczky.

(Foto: imago images/Science Photo Libra)

Antikörper-Infusionen sollen künftig verhindern, dass sich gefährliche Eiweiße im Gehirn ablagern und so eine Demenz auslösen, erklärt der Psychiater Robert Perneczky. Wer Angst habe, selbst betroffen zu sein, könne sich bald im Internet testen.

Interview von Ekaterina Kel

Rund 1,8 Millionen Menschen leben derzeit in Deutschland mit einer Demenzerkrankung, laut der Deutschen Alzheimer Gesellschaft könnte bis zum Jahr 2050 noch eine weitere Million Diagnosen hinzukommen. Robert Perneczky weiß, welche Herausforderungen für die Medizin das mit sich bringt. Er leitet die Sektion für Psychische Gesundheit im Alter und das Alzheimer Therapie- und Forschungszentrum, ist außerdem geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum der Ludwig-Maximilians-Universität. Bei einem großen EU-Projekt namens Predictom entwickelt er gerade einen neuen Weg, um Alzheimer früher zu erkennen.

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