„Die EU als Insel der Seligen ist Geschichte. Mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten endete erst die Kooperation mit Moskau – und dann die transatlantische Freundschaft. Wo liegt jetzt Europas Zukunft?“ Das die Ausgangsfrage einer neuen Debattenreihe am Münchner Residenztheater.
Der Schriftsteller, Theaterautor und USA-Kenner Daniel Kehlmann sowie der Politikberater und Osteuropa-Experte Ivan Krastev wollen ihr am ersten Abend unter dem Motto „Das autoritäre Virus“ nachgehen. Die Autorin, Publizistin und frühere SZ-Korrespondentin Cathrin Kahlweit wird die Reihe moderieren.
Vier weitere Abende sollen in dieser Spielzeit folgen, der zweite am 11. Dezember. Dann kommt der russische Bestseller-Autor Dmitry Glukhovsky („Metro 2033“) zu Wort. Er gilt als einer der scharfsinnigsten Analytiker des Moskauer Regimes, musste seine Heimat verlassen und lebt seither an wechselnden Orten Europas.
Zwischenruf – Politik und Kultur am Theater, Montag, 24. November, 19.30 Uhr, Residenztheater München

