Studium in der Pandemie:"Wir werden einfach vergessen"

Marie-Therese Seifert

Statt am Campus studiert die 25-jährige Marie-Therese Seifert nur an ihrem Schreibtisch - das ist ziemlich einsam.

(Foto: Privat)

Tausende Fußballfans im Stadion, geöffnete Lokale und volle Klassenzimmer: Fast überall werden die Corona-Maßnahmen gelockert. Nur die Säle der Hochschulen bleiben in München verschlossen. Warum? Und wird es im Wintersemester so weitergehen?

Von David Wünschel

Vernachlässigt, einsam, wütend: So lässt sich die aktuelle Gefühlslage vieler Münchner Studierender zusammenfassen. Während Schüler und Arbeitnehmerinnen zurück in die Klassenzimmer und Großraumbüros strömen, sitzen die meisten von ihnen seit drei Semestern an ihren Schreibtischen und warten darauf, endlich wieder in die Uni zu dürfen. "Wir werden einfach vergessen", sagt Luisa Bentele, Lehramtsstudentin an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU).

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