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München heute:Inzidenzwert steigt über die kritische Marke von 50 / Mit dem Bus in die Berge

Coronavirus - Israel

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in München wieder über den kritischen Wert von 50 gestiegen.

(Foto: dpa)

Nachrichten und Lesenswertes aus der Stadt.

Von Stefan Simon

Die Wiesn ist ein unmögliches Fest, in diesem Jahr darf man das so sagen. Doch: "Hätte man sich vor einem Jahr etwas komplett Unglaubwürdiges ausdenken sollen, dann wäre man vielleicht auf diese Idee gekommen: Am ersten Wiesnsamstag wird über die gesamten 42 Hektar der Theresienwiese ein striktes Alkoholverbot verhängt, angeordnet vom Münchner Oberbürgermeister höchstpersönlich." So beginnt Franz Kotteders Text über den abgesagten Anzapf-Tag und den Beginn der Wirtshaus-Wiesn, der zusammenfällt mit den neuesten schlechten Nachrichten über den Stand der Corona-Infektionen in der Stadt.

Die Dystopie ist Wirklichkeit geworden, und das Vokabular der Infektiologen sitzt inzwischen fast so gut wie all die Wiesnlieder, die nun nicht gespielt werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz hat am Freitag eine kritische Höhe erreicht, die die Stadt zum Handeln zwingt. Eltern, die nun vielleicht beim Lesen scharf einatmen, können beruhigt sein: Schulen und Kitas bleiben offen, fürs Erste zumindest. Aber wenn sich die Zahlen übers Wochenende nicht bessern, könnte es zu neuen Kontaktbeschränkungen kommen.

Man kann einerseits froh sein, dass das Oktoberfest abgesagt ist und nicht zur Corona-Party wird. Andererseits: Viele werden es vermissen. Für die haben wir ein paar Dinge zusammengestellt, um die Sehnsucht zu lindern: Tipps, Rezepte, Quizze, eine Soundmachine, Lesestoff natürlich - und ein Wiesn-Barometer, das zeigt, wie es anderen ohne Oktoberfest geht. Als Ansager beim Fahrgeschäft müsste man nun rufen: Auf geht's, dabei sein! Kommen Sie, klicken Sie! Auf eine friedliche digitale Wiesn!

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